Ein Hochgenuss für alle Dystopie-Fans

Die Bärentöterin (Promise 1) - Maya Shepherd, Ines Caranaubahx

Inhalt:

Nea wächst in einer Welt auf, in der Trauer, Einsamkeit, Leid und keine Gesetze herrschen. Alles ausgerottet und zerstört durch eine Seuche, deren Ursprung unbekannt und ein Gegenmittel noch nicht erforscht ist. 
Früh musste sie lernen mit diesem Elend zu leben und somit schnell auf eigenen Beinen ums Überleben Tag ein Tag aus zu kämpfen. Ihre einzige Hoffnung ist die Stadt Promise. Weit abgelegen und nur durch eisernen Überlebenswillen erreichbar. Genau dort will Nea nun ihr Glück versuchen, ein neues Leben zu erlangen, nach dem ihr bester Freund und zugleich große Liebe Miro verstorben ist. Gequält von Schuldgefühlen begibt sie sich auf die gefährliche Reise. Doch wenn sie mit allen Überraschungen, die diese Reise mit sich bringt, gerechnet hat, so hat sie aber nicht damit gerechnet, welche Offenbarungen und auch Geheimnisse diese Reise letzten Endes für sie bereit hält...!

Meine Meinung:

Mit dieser Dystopie hat sich die Autorin Maya Shepherd wirklich selbst übertroffen! Mit diesem Auftakt der dystopischen Reihe ist ihr ein toller Vorgeschmack auf den kommenden zweiten Teil dieser Reihe gelungen, der Ende diesen Jahres erscheinen wird. 

Die Handlung ist voller Wendungen und Geschehnissen, mit denen man absolut nicht rechnet und immer wieder aufs Neue die Spannung und Neugier entfacht! 

Die Thematik ist vielleicht jetzt nicht " Neu ", denn findet man oft Dystopien, deren Handlung eine Seuche oder Infektion als ihren Ursprung hat, dennoch finde ich diese sehr originell und gelungen umgesetzt. 

Nea als Hauptcharakter hat so viele Facetten an sich, dass es mit ihr nicht langweilig wird. Man liebt sie, man hasst sie, man kann mit ihr fühlen, dann versteht man wieder nicht welche Zwecke ihr Verhalten mit sich bringt usw... Also um genau zu sein es ist ein Charakter der durch seine Vielzahl an Emotionen und Erlebnissen innerhalb kurzer Zeit den Leser an sich bindet und man sich immer wieder neu mit ihr identifizieren muss. Eine wirkliche Herausforderung für Leser, Autorin und Charakter ;)

Maya Shepherd hat einen wirklich sehr angenehmen, flüssigen, bildhaften und authentischen Schreibstil, welcher wie gemacht für Dystopie ist und dadurch diese auch zu einem echten Lesegenuss macht!

Fazit:

Mit dem Auftakt zu ihrer neuen Dystopie-Reihe ist Maya Shephard in meinen Augen ein wirklicher Erfolg gelungen, welche die Neugier auf den nächsten Teil schürt (was natürlich auch an dem extrem fiesen Cliffhanger zum Ende macht)! Durch die stetige Abwechslung und Wendungen die die Handlung mit sich bringt bleibt die Spannung konstant erhalten und macht das Gesamtpaket zu einem Lese-Hochgenuss!